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25.09.2020

Vom Schreiner zum Baumaschinenführer

Name: Paul Janki
Beruf: Baumaschinenführer
Bei Cellere seit: 15 Jahren

Paul, seit wann arbeitest du bei Cellere als Baumaschinenführer?
Ich arbeite seit knapp 15 Jahren hier und die Arbeit gefällt mir sehr gut. Hätte ich als Teenager bereits gewusst, dass der Beruf so gut zu mir passt, würde ich das wohl schon länger machen. Ursprünglich habe ich eine Schreiner-Lehre absolviert und zehn Jahre lang auf diesem Beruf gearbeitet. Später war ich als Hausmeister in einer Schule für Menschen mit Beeinträchtigung tätig. Dann, als ich Mitte 40 war, schwärmte mein Bruder Luzi von seinem aktuellen Arbeitgeber: die Cellere Bau AG. Daraufhin bewarb ich mich und begann als Baumaschinenführer.

Wie sieht dein typischer Tag aus?
Ich beginne morgens kurz nach 6 Uhr, sodass ich spätestens um 7 Uhr auf der Baustelle bin. Als Baumaschinenführer arbeite ich, wie der Name schon sagt, an den Baumaschinen. Ich bediene Bagger, Walzen und andere Maschinen, die beim Strassen- und Tiefbau eingesetzt werden. Es ist aber nicht so, dass ich den ganzen Tag am Steuer sitze: Je nach Arbeit helfe ich im Graben mit und unterstütze meine Teamkollegen.

Was magst du an deinem Job besonders?
Mir gefällt die Vielseitigkeit. Während des Tages fallen die unterschiedlichsten Arbeiten an. Und natürlich ist man auch etwas stolz, wenn man am Ende des Projekts die vollbrachte Arbeit betrachten kann.

Was gefällt dir eher nicht?
Beim Job an sich gibt es nichts auszusetzen. Ich bin sehr glücklich über meine Berufswahl. Die Arbeit draussen ist ein weiterer Vorteil, der in manchen Situationen aber auch zum Nachteil werden kann. Wenn es tagelang regnet und neblig ist, kann das auch etwas aufs Gemüt drücken – das kommt aber zum Glück nur selten vor. Und mit den heutigen Maschinen haben wir es ja sehr feudal.

Das heisst?
Die neuen Maschinen sind mit einer Heizung bzw. Klimaanlage ausgestattet. Und bei Cellere verfügen wir über viele moderne Geräte. So lässt es sich auch bei extremen Temperaturen gut aushalten. 😊

Hat sich dein Arbeitsalltag wegen des Coronavirus geändert?
Wir haben keine grossen Einschränkungen, da wir den Abstand problemlos einhalten können. Bei den Busfahrten tragen wir eine Maske und in den Barracken halten sich nie mehr als zwei Personen gleichzeitig auf. Da wir die Pausen aber sowieso meistens draussen verbringen, müssen wir sie selten gestaffelt durchführen.

Du wirst im November 2021 pensioniert. Zählst du bereits die Tage?
Was sich andere vielleicht sehnlichst herbeiwünschen, bereitet mir gemischte Gefühle. Die Arbeit auf dem Bau gefällt mir sehr gut und der Tag ist durchstrukturiert. An die neue Lebenssituation werde ich mich zuerst gewöhnen müssen. Aber bis dahin bleibt ja noch etwas Zeit.



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