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16.02.2026

5 Fragen an Natalie Casimiro

Seit April 2021 ist Natalie Casimiro bei uns tätig. Eine Mischung aus Strategie, Koordination, Kreativität und zwischenmenschlicher Kommunikation prägt ihren Arbeitsalltag. Im Interview erklärt die Leiterin Marketing und Kommunikation, wie sich Teilzeit und Jobsharing in ihrer Funktion vereinen lassen.

Natalie, wofür bist du bei Cellere zuständig und wie war dein Werdegang?
Als Leiterin Marketing und Kommunikation verantworte ich mit einem Teilzeit-Arbeitspensum sämtliche kommunikativen Belange des Unternehmens. In dieser Funktion bin ich zentrale Ansprechperson für alle Firmen, Standorte, Abteilungen und die Geschäftsleitung. Ich konzipiere, koordiniere und setze vielfältige Kommunikationsmassnahmen um – stets mit einem hohen Anspruch an Qualität und Professionalität. Dabei arbeite ich eng mit externen Profis wie Grafikern, Textern, Filmemachern, Druckereien etc. zusammen. Schon früh hatte ich den Wunsch, in einer grossen Werbeagentur zu arbeiten. Es zog mich deshalb nach Zürich, wo ich bei der Publimedia AG erste Berufserfahrung als Anzeigendisponentin für Mediaagenturen sammelte. Mit der Ausbildung zur Kommunikationsplanerin EFA beim SAWI legte ich die Basis für eine Laufbahn in der Werbebranche. Bei der Agentur TBWA betreute ich als Account Managerin McDonald’s und die AVIA Vereinigung. Diese Zeit war intensiv und lehrreich. Doch ich merkte, dass mir Werbung als alleinige Disziplin auf Dauer zu wenig anspruchsvoll war. Deshalb kehrte ich nach St.Gallen zurück und wechselte in kleinere, inhabergeführte Agenturen, die sich auf Unternehmenskommunikation spezialisiert haben. Dort realisierte ich Projekte für Unternehmen wie Hälg & Co. AG, Kägi Söhne AG, Hilcona, Nestlé, aber auch diverse KMU – ein Umfeld, in dem ich meine Leidenschaft für ganzheitliche Kommunikation optimal entfalten konnte.

Inwiefern unterscheidet sich Marketing und Kommunikation bei einem Bauunternehmen von anderen Branchen?
Während Produktwerbung meiner Meinung nach relativ simpel ist, geht es bei uns im Dienstleistungsbereich um weit mehr: Wir entwickeln Lösungen für komplexe Problemstellungen und übersetzen diese in eine klare, verständliche und visuell ansprechende Kommunikation. Mein Anspruch ist es, mit einem nachhaltigen Konzept, hoher Qualität und gezieltem Ressourceneinsatz stets das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Du arbeitest Teilzeit und im Jobsharing: Wie funktioniert das?
Man hat definitiv mehr vom Leben, wenn man Arbeit und persönliche Freiräume in Balance hält. Auch als ich noch nicht Mutter war, habe ich bewusst Teilzeit gearbeitet – gerade im kreativen Bereich entstehen die besten Ideen oft im Privatleben. Raum für Inspiration ist wichtig. Reisen und Kultur öffnen zudem den Blick und nähren die Kreativität, und dafür braucht es Zeit. Klar ist es herausfordernd, Beruf, Familie und persönliche Interessen zu vereinen; ich bin aber überzeugt, dass ich dank des Teilzeitpensums effizienter, leistungsfähiger und motivierter bin. Zusammen mit meinem Teamgspänli arbeiten wir auf Themen- und Projektbasis, wodurch jede von uns selbstständig agieren und gleichzeitig die Verantwortung für ihre Bereiche übernehmen kann. Wichtig dabei ist, dass es menschlich passt und man sich in den Kompetenzen ergänzt. Im Jobsharing geht es nicht ums Ego, sondern um echte Teamarbeit – und die gelingt nur mit guter Kommunikation, Vertrauen und klarer Abstimmung. So entsteht für alle Beteiligten ein Mehrwert.

Frauen sind rar in der Baubranche. Wie gehst du damit um?
Für mich war ein männerdominiertes Umfeld nie ein Nachteil. Grundsätzlich halte ich wenig von Stigmatisierung, denn letztlich ist nicht das Geschlecht entscheidend, sondern der Charakter. Vor zwei Jahren durfte ich ein Praktikum auf dem Bau absolvieren – eine grossartige Erfahrung! Ich habe viel gelernt, und es hat mir definitiv geholfen, mein Verständnis zu vertiefen. Ich kann es jedem im Büro nur empfehlen. An zwei Tagen habe ich aktiv auf Baustellen mitgearbeitet. Auch wenn mir die neuen Sicherheitsschuhe etwas Probleme bereitet haben, konnte ich zeigen, dass ich eine vollwertige Mitarbeiterin war. Besonders gut fand ich, dass man sich den Respekt durch harte Arbeit verdienen kann. Wer mit anpackt, wird automatisch Teil des Teams.

Was schätzt du an Cellere als Arbeitgeber?
Es gibt vieles, wofür ich dankbar bin und das ich sehr schätze – am Ende sind es doch immer die Menschen, die den Unterschied machen. Es ist bereichernd, mit so vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammenzuarbeiten.



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