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Klassischer Strassenbau trifft Algorithmen

Strassen- und Tiefbau

In Stäfa realisierten wir das Projekt Oberland- und Goethestrasse im Auftrag des Kantons Zürich und der ortsansässigen Werke. Das Vorhaben gilt als Pilotprojekt für den Einsatz digitaler Baupro-zesse und für BIM-Ansätze im Strassenbau. Ziel ist es, praxisnahe Erfahrungen mit digitalen Werkzeugen zu sammeln und daraus Erkenntnisse für zukünftige Projekte zu gewinnen.

Im Rahmen der Arbeiten sanierten wir die bestehenden Werkleitungen umfassend – darunter rund 350 m Wasserleitung, 130 m Gasleitung und 250 m EW-Leitungen. Zusätzlich erfolgten die Erneuerung der Strassenentwässerung, des Betoninnenrings im Kreisel sowie des kompletten Strassenoberbaus mit rund 900 m Randabschlüssen und 1300 t Asphaltbelägen.

Eng und viel Verkehr
Die Arbeiten fanden teilweise unter Verkehr statt und erforderten daher eine präzise Koordination sämtlicher Abläufe sowie die kontinuierliche Funktionsfähigkeit der Versorgungsleitungen. Die engen Platzverhältnisse stellten dabei eine zusätzliche logistische Herausforderung dar – sowohl für den Baustellenbetrieb als auch für die Materialanlieferungen und die Verkehrsführung.

Digitale Ansätze gezielt angewendet
Das Projekt war ursprünglich als BIM-Baustelle geplant. Im Verlauf der Ausführung zeigte sich jedoch, dass die vorhandenen Planungs-grundlagen nur eingeschränkt für eine vollständige digitale Um-setzung geeignet waren. Dennoch konnten verschiedene digitale Werkzeuge erfolgreich eingesetzt werden: Über Trimble Connect war für alle Projektbeteiligten jederzeit der Zugriff auf aktuelle Pla-nungsdaten und Modellinformationen möglich – sowohl im Büro als auch auf der Baustelle. Ergänzend wurde Pix4D für die digitale Ausmasserfassung und die georeferenzierte Dokumentation des Leitungsbaus eingesetzt. Zudem bearbeitete eine 3D-gesteuerte Fräse den Kreisel, wodurch die geforderte Geometrie präzise und effizient umgesetzt werden konnte. Diese gezielte Nutzung digitaler Hilfsmittel ermöglichte wirtschaftlich sinnvolle Abläufe und lieferte wertvolle Erfahrungen im Zusammenspiel von klassischem Stras-sen- und Tiefbau mit modernen Technologien – eine Grundlage, auf der künftig aufgebaut werden kann.

Ziel und Ausblick
Die Erneuerung der Werkleitungen und der Strasseninfrastruktur verbessert die Versorgungssicherheit und modernisiert das Verkehrsnetz in Stäfa nachhaltig. Das Projekt wurde termingerecht und erfolgreich abgeschlossen.

 

Bauherrschaft
Kanton Zürich und ortsansässige Werke

Bausumme
CHF 1.6 Mio.

Bauzeit
März bis Oktober 2025

Zahlen
150 m Wasserleitungen
130 m Gasleitungen
250 m EW-Leitungen
900 m Randabschlüsse
1300 t Asphaltbeläge

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