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Ortbeton-Balkone für ein Jugendstilhaus

Baumeister

Beim Projekt an der Heinestrasse in St. Gallen durften wir ein Mehrfamilienhaus aus der Jugendstilzeit umfassend instand setzen und erweitern. Ziel war es, die bestehende Bausubstanz aufzuwerten und den Wohnkomfort zu erhöhen – ohne den historischen Charakter des Gebäudes zu verfälschen.

Unsere Arbeiten umfassten Tiefbau-, Umbau- und Betonarbeiten sowie Fassaden- und Betoninstandsetzungen. Im Fokus standen vier neue Balkone, die zusätzlichen Aussenraum für die Wohnungen schaffen.

Sorgfältige Ausführung von Grund auf
Zu Beginn erstellten wir den Aushub für die vier neuen Fundamente, welche die Lasten der zukünftigen Balkone tragen würden. Die Fundamente hoben wir mithilfe eines Saugbaggers aus. Anschliessend schalten, bewehrten und betonierten wir. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wurde das komplette Mehrfamilienhaus eingerüstet. Das Gerüst diente sowohl der Fassadensanierung als auch der sicheren Ausführung der neuen Balkone. Die drei unteren Balkone erstellten wir neu, die bestehende Balkonplatte im vierten Obergeschoss wurde rückgebaut und ebenfalls neu ausgeführt. Gleichzeitig entstanden neue Wandöffnungen für die Balkontüren – in enger Abstimmung mit dem Fensterbauer.

Moderne Balkone in Ortbeton
Die neuen Balkone führten wir vollständig in Ortbeton aus. Diese Bauweise erlaubt eine präzise, robuste und langlebige Konstruktion. Gleichzeitig passt Ortbeton sehr gut zum bestehenden Jugendstilhaus und wirkt ruhig und hochwertig im Gesamtbild. Gerade bei Balkonanbauten wird häufig auf Stahlkonstruktionen zurückgegriffen. In diesem Projekt zeigte sich jedoch, dass Ortbeton eine überzeugende Alternative ist – sowohl aus konstruktiver Sicht als auch in Bezug auf Optik und Dauerhaftigkeit. Schrittweise schalten, bewehrten und betonierten wir die Balkonplatten. Die Oberflächen wurden sauber taloschiert und in Ortbetonoptik ausgeführt. Stahlstützen sorgen für die statische Sicherheit der Konstruktion.

Arbeiten unter anspruchsvollen Bedingungen
Das Gebäude liegt direkt an einer stark befahrenen Strasse. Einen Baukran einzusetzen, war nicht möglich – sämtliche Materialien mussten von Hand eingebracht werden. Eine Betonpumpe führte den Beton über die Strasse. Zusätzlich waren die Wohnungen während der gesamten Bauzeit bewohnt. Rücksichtnahme auf die Anwohner, die Einhaltung der Arbeitszeiten sowie die Koordination mit anderen Gewerken waren deshalb besonders wichtig.

 

 

Bauherrschaft
Privater Bauherr vertreten
durch die Unihome GmbH

Bausumme
CHF 100 000

Bauzeit
April bis August 2025

Zahlen
20 m³ Beton
60 m² Sichtschalung
1540 kg Bewehrung
20 Stahlstützen

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